Obligatorisches Schiessen 2026

Obligatorische Bundesübung: Termine, Ablauf und Mindestpunktzahl

Die obligatorische Bundesübung, oft kurz Obli genannt, ist das offizielle obligatorische Schiessprogramm für schiesspflichtige Angehörige der Schweizer Armee. Auf dieser Seite finden Sie die Obli-Termine 2026 im Schützenhaus Berg am Irchel, das 300m-Schiessprogramm, die Mindestanforderung, die mitzubringenden Unterlagen und praktische Hinweise für einen sicheren Ablauf.

Obli 2026 Schiesspflicht Schweiz 300m-Programm 42 Punkte Mindestanforderung
Zeitraum 1. April bis 31. August 2026
Ort Schützenhaus Berg am Irchel
Bestehen Mindestens 42 Punkte und höchstens 3 Nuller
Programm 300m mit Stgw 90 oder zugelassener Ordonnanzwaffe

Was ist das obligatorische Schiessen?

Das obligatorische Schiessen ist eine ausserdienstliche Pflicht für schiesspflichtige Angehörige der Armee. Es dient dazu, die Schiessfertigkeit mit der persönlichen Ordonnanzwaffe zu erhalten und die sichere Waffenhandhabung unter geregelten Bedingungen zu kontrollieren.

Die Durchführung erfolgt in anerkannten Schützenvereinen. Vor Ort unterstützen Schützenmeister und geschultes Standpersonal beim Ablauf, bei der Erfassung und bei Sicherheitsfragen. Wer unsicher ist, soll sich frühzeitig melden und nicht erst unmittelbar vor dem Schiesstermin.

Auf dieser Seite finden Sie die Obli-Termine 2026 der Irchelschützen Berg-Buch, den Ablauf des Programms und die wichtigsten Punkte zur Vorbereitung.

Obli-Termine 2026 im Schützenhaus Berg am Irchel

An diesen Terminen kann das obligatorische Schiessen bei den Irchelschützen Berg-Buch absolviert werden. Die Anlage ist betreut, der Ablauf wird erklärt und das Standpersonal unterstützt bei Fragen zur Durchführung.

Tag Datum Ort Zeit
Mittwoch 29. April 2026 Berg am Irchel 18:00 – 20:00 Uhr
Mittwoch 10. Juni 2026 Berg am Irchel 18:30 – 20:30 Uhr
Freitag 28. August 2026 Berg am Irchel 18:30 – 20:30 Uhr

Wie funktioniert das obligatorische Schiessprogramm auf 300 m?

Das obligatorische Programm auf 300 Meter besteht aus Einzelfeuer und Schnellfeuer auf die Scheiben A5 und B4. Am Monitor ist der Ablauf teilweise ersichtlich. Falls etwas unklar ist, kann das Schiesspersonal die einzelnen Schritte erklären oder ansagen.

Entscheidend ist nicht Hektik, sondern ein sicherer, ruhiger und klarer Ablauf: anmelden, Unterlagen prüfen, Waffe gemäss Anweisung handhaben, Programm schiessen und Resultat korrekt erfassen lassen.

Schussfolge Feuerart Scheibe
Freiwillige Probeschüsse Einzelfeuer A5
5 Schuss Einzelfeuer A5
5 Schuss Einzelfeuer B4
1 × 2 Schuss Schnellfeuer B4
1 × 3 Schuss Schnellfeuer B4
1 × 5 Schuss Schnellfeuer B4
Hinweis: Die Reihenfolge kann je nach Standorganisation angepasst werden. Das Standpersonal informiert vor Ort über den konkreten Ablauf.

Wie viele Punkte braucht es beim obligatorischen Schiessen?

Beim obligatorischen Schiessprogramm auf 300 Meter gelten klare Mindestanforderungen. Die Schiesspflicht gilt als bestanden, wenn mindestens 42 Punkte erreicht wurden und höchstens drei Nuller geschossen wurden.

Wird die Mindestanforderung nicht erreicht, kann das Programm gemäss den offiziellen Vorgaben wiederholt werden. Wer unsicher ist, sollte nicht einfach weiterdrücken, sondern vor dem nächsten Versuch kurz mit dem zuständigen Schützenmeister sprechen.

Mindestpunktzahl

Für das obligatorische Programm mit dem Sturmgewehr sind mindestens 42 Punkte erforderlich.

Maximale Nuller

Es sind höchstens drei Nuller erlaubt. Wird diese Grenze überschritten, gilt die Anforderung nicht als erfüllt.

Die ausserdienstliche Schiesspflicht kann nicht im Wiederholungskurs oder während eines FDT-Dienstes erfüllt werden.

Was muss zum Obli mitgebracht werden?

Eine saubere Vorbereitung verhindert Verzögerungen am Schiessstand. Die folgenden Unterlagen und Ausrüstungsgegenstände sollten vollständig vorhanden sein.

  • DIM-Wallet mit Erinnerung Schiesspflicht oder Aufforderungsschreiben mit Klebeetiketten, sofern vorhanden.
  • Schiessbüchlein oder militärischer Leistungsausweis für die korrekte Erfassung.
  • Dienstbüchlein, falls vorhanden: besonders für Nachweise zu Leistungen vor dem 1. Juni 2026 weiterhin aufbewahren.
  • Amtlicher Ausweis zur Identifikation.
  • Persönliche Dienstwaffe mit Putzzeug und gemäss Vorschriften transportiert.
  • Persönlicher Gehörschutz für den Aufenthalt im Schiessstand.
Melden Sie sich vor dem Schiessen bei der zuständigen Stelle auf dem Stand. Die Schützenmeister unterstützen bei der Einweisung und beim sicheren Ablauf.

Obligatorisches Schiessen verpasst – was nun?

Wird das obligatorische Schiessen bis zum offiziellen Termin nicht absolviert, folgt in der Regel ein Aufgebot zu einem Nachschiesskurs. Dieser Kurs ist nicht als normale Vereinsübung zu verstehen und sollte nicht als Ersatzlösung eingeplant werden.

Wer auch ein entsprechendes Aufgebot nicht wahrnimmt, muss mit weiteren Konsequenzen rechnen. Deshalb gilt: Termine frühzeitig prüfen, Unterlagen vorbereiten und nicht bis zum letzten möglichen Schiesstag warten.

Ablauf auf dem Schiessstand

Wer zum ersten Mal oder nach längerer Pause zum Obli kommt, sollte sich genügend Zeit nehmen. Ein ruhiger Ablauf beginnt nicht erst beim ersten Schuss, sondern bereits beim Eintreffen auf dem Stand.

1. Anmeldung

Unterlagen bereithalten, bei der Anmeldung melden und Hinweise des Standpersonals beachten.

2. Einweisung

Sicherheitsregeln, Standkommandos und Ablauf werden erklärt. Bei Unsicherheit sofort nachfragen.

3. Schiessprogramm

Das Programm wird gemäss Vorgaben geschossen. Der Monitor und das Standpersonal helfen bei der Orientierung.

4. Resultaterfassung

Nach dem Programm wird das Resultat korrekt erfasst. Erst danach ist der administrative Teil abgeschlossen.

Erklärvideo: vom Eintreffen bis zum letzten Schuss

Das Video zeigt den Ablauf auf dem Schiessstand und hilft besonders Personen, die das obligatorische Schiessen zum ersten Mal oder nach längerer Pause absolvieren.

Erklärvideo zum Ablauf beim obligatorischen Schiessen: Anmeldung, Vorbereitung, Schiessprogramm und Abschluss.

Häufige Fragen zur obligatorischen Bundesübung

Wann muss das Obli 2026 geschossen werden?

Die Schiesspflicht muss grundsätzlich zwischen dem 1. April und dem 31. August 2026 in einem anerkannten Schützenverein erfüllt werden. Die konkreten Schiesstage können über die SAT-Schiesstageabfrage oder direkt beim Verein geprüft werden.

Wo kann ich das obligatorische Schiessen absolvieren?

Das Obli kann bei anerkannten Schützenvereinen geschossen werden. Die Irchelschützen Berg-Buch führen 2026 mehrere Termine im Schützenhaus Berg am Irchel durch.

Welche Mindestpunktzahl muss erreicht werden?

Beim 300m-Programm mit dem Sturmgewehr müssen mindestens 42 Punkte erreicht werden. Zusätzlich dürfen höchstens drei Nuller geschossen werden.

Was passiert, wenn ich das Obli nicht bestehe?

Wird die Mindestanforderung nicht erreicht, gelten die offiziellen Vorgaben für Wiederholung und weiteres Vorgehen. Das zuständige Standpersonal informiert vor Ort über die nächsten Schritte.

Kann ich ohne Vorbereitung kommen?

Möglich ist es, sinnvoll ist es nicht. Wer lange nicht geschossen hat, sollte genügend Zeit einplanen, die Unterlagen vollständig mitbringen und bei Unsicherheit frühzeitig nachfragen.

Sicher, ruhig und vorbereitet ans Obli

Das obligatorische Schiessen ist keine reine Formalität. Wer vorbereitet erscheint, die Unterlagen dabeihat und die Anweisungen der Schützenmeister befolgt, sorgt für einen sicheren und geordneten Ablauf.

Die Irchelschützen Berg-Buch unterstützen Teilnehmende mit Erfahrung, klarer Standorganisation und einer modernen 300m-Anlage im Zürcher Weinland.

Mehr Sicherheit durch regelmässiges Training

Wer sich beim obligatorischen Schiessen unsicher fühlt, profitiert von regelmässigem Training. In unserem Verein können Schützinnen und Schützen ihre Technik verbessern, den Umgang mit der Ordonnanzwaffe festigen und unter Anleitung erfahrener Mitglieder sicherer werden.